Was ist ... Vitamin C?
Vitamin C ist das Power-Vitamin für Immunsystem, Haut und Energie. Das essentielle Vitamin, auch als Ascorbinsäure bekannt, stärkt die Abwehrkräfte, unterstützt die Kollagenbildung und wirkt als kraftvolles Antioxidans. Erfahren Sie alles über Wirkung, Bedarf und natürliche Quellen.

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Vitamin C ist weit mehr als nur der Erkältungs-Klassiker im Winter. Als echtes Multitalent unterstützt es zahlreiche Funktionen im Körper – von der Kollagenbildung für straffe Haut und feste Knochen über den antioxidativen Zellschutz bis hin zur verbesserten Eisenaufnahme.
Doch wie viel Vitamin C benötigen Sie täglich? Welche Lebensmittel liefern besonders viel davon? Und wann ist eine Ergänzung sinnvoll? In diesem Ratgeber erfahren Sie alles Wichtige über Wirkung, Bedarf und natürliche Quellen von Vitamin C.
Inhaltsverzeichnis
- Vitamin C: Ein vielseitiges Multitalent
- Die wichtigsten Wirkungen von Vitamin C im Überblick
- Wie viel Vitamin C brauchen Sie täglich?
- Natürliche Vitamin-C-Quellen: Diese Lebensmittel sind reich an Ascorbinsäure
- Vitamin C richtig lagern und zubereiten
- Nahrungsergänzung mit Vitamin C: Wann ist sie sinnvoll?
- Häufig gestellte Fragen zu Vitamin C
Vitamin C: Ein vielseitiges Multitalent
Vitamin C, chemisch als Ascorbinsäure bezeichnet, gehört zu den wichtigsten wasserlöslichen Vitaminen. Der menschliche Körper kann es nicht selbst herstellen und ist daher auf eine regelmäßige Zufuhr über die Nahrung angewiesen.
Als sogenannter Immunmodulator kann Vitamin C dazu beitragen, die Zellteilung zu unterstützen und die Schutzbarrieren von Haut und Schleimhäuten zu stärken. Bei Infektionen steigt der Bedarf des Körpers an diesem wichtigen Vitamin häufig an. Doch Vitamin C ist nicht nur für die Abwehr wichtig; es erfüllt zahlreiche weitere Funktionen im Körper.
Die wichtigsten Wirkungen von Vitamin C im Überblick
Vitamin C unterstützt den Körper auf vielfältige Weise:
- Immunsystem: Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei und unterstützt die körpereigene Abwehr.
- Kollagenbildung: Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung bei, die wichtig ist für die normale Funktion von Bindegewebe, Knorpel, Knochen, Zahnfleisch, Blutgefäßen und Haut.
- Antioxidativer Schutz: Als starkes Antioxidans trägt Vitamin C dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.
- Eisenaufnahme: Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme im Körper und kann damit zur Unterstützung bei Eisenmangel beitragen.
- Energiestoffwechsel: Vitamin C trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Erschöpfung bei und unterstützt einen normalen Energiestoffwechsel.
- Nervensystem: Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei und unterstützt die Bildung wichtiger Botenstoffe wie Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin.
- Schutzfunktion: Vitamin C kann dazu beitragen, die Bildung krebserregender Nitrosamine (beispielsweise in gepökelten Lebensmitteln) zu hemmen.
Wie viel Vitamin C brauchen Sie täglich?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Erwachsene eine tägliche Zufuhr von etwa 95 bis 110 mg Vitamin C. Frauen benötigen in der Regel etwa 95 mg, Männer etwa 110 mg pro Tag.
Erhöhter Bedarf in besonderen Lebenssituationen
In bestimmten Situationen kann der Vitamin-C-Bedarf steigen:
- Bei Infekten und Erkältungen
- Während der Schwangerschaft und Stillzeit
- Im höheren Alter
- Bei starkem Stress
- Bei Rauchern (erhöhter Bedarf um ca. 40%)
Das wasserlösliche Vitamin gilt als unbedenklich: Überschüssiges Vitamin C, das der Körper nicht benötigt, wird über die Nieren wieder ausgeschieden. Eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse reicht meist aus, um den täglichen Bedarf zu decken.
Natürliche Vitamin-C-Quellen: Diese Lebensmittel sind reich an Ascorbinsäure
Viele naturbelassene Lebensmittel liefern reichlich Vitamin C. Besonders frisches Obst und Gemüse sind hervorragende Quellen.
Die Top-Lieferanten für Vitamin C:
- Acerolakirschen: Absolute Spitzenreiter mit bis zu 1.700 mg pro 100 g
- Hagebutten: Enthalten etwa 1.250 mg pro 100 g
- Sanddorn: Liefert rund 450 mg pro 100 g
- Schwarze Johannisbeeren: Etwa 180 mg pro 100 g
- Paprika (rot): Circa 140 mg pro 100 g
- Brokkoli: Rund 110 mg pro 100 g
- Zitrusfrüchte: Orangen und Zitronen liefern etwa 50 mg pro 100 g
Weitere gute Quellen:
Fenchel, Kohlgemüse (Grünkohl, Rosenkohl, Weißkohl), Spinat, Tomaten, Kartoffeln sowie Kräuter wie Brennnessel, Petersilie und Bärlauch sind ebenfalls reich an Vitamin C und sorgen für eine zusätzliche Portion des wichtigen Vitamins.
Vitamin C richtig lagern und zubereiten
Vitamin C ist besonders hitze- und lichtempfindlich. Um den Vitamingehalt in Lebensmitteln zu erhalten, sollten Sie folgende Tipps beachten:
- Frisch genießen: Obst und Gemüse möglichst frisch verzehren
- Schonend garen: Gemüse nicht zu stark oder zu lange erhitzen, dämpfen ist besser als kochen
- Dunkel lagern: Obst und Gemüse vor Licht schützen
- Heiße Zitrone richtig zubereiten: Den Zitronensaft in lauwarmes (nicht kochendes) Wasser geben, damit das Vitamin C erhalten bleibt
Tipp der Redaktion:
Kombinieren Sie Vitamin-C-reiche Lebensmittel mit eisenhaltigen Mahlzeiten. Das Vitamin erhöht die Eisenaufnahme im Körper erheblich; ideal bei vegetarischer oder veganer Ernährung.
Nahrungsergänzung mit Vitamin C: Wann ist sie sinnvoll?
Bei einer ausgewogenen Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse ist eine zusätzliche Einnahme von Vitamin C in der Regel nicht notwendig. In bestimmten Situationen kann eine gezielte Ergänzung jedoch sinnvoll sein:
- Während der Erkältungszeit zur Unterstützung der Abwehrkräfte
- Bei einseitiger Ernährung oder wenig frischem Obst und Gemüse
- In stressigen Lebensphasen
- Bei erhöhtem Bedarf (Schwangerschaft, Stillzeit, Alter)
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FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Vitamin C
[Veröffentlicht: 10.03.2026]
Autor:in: Redaktion






