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Männerhautpflege: Was Männerhaut glücklich macht

© miniseries / gettyimages.de
[Veröffentlicht: 10.08.2026]
Brauchen Männer eigentlich eine eigene Pflege oder reicht der Griff zum Cremetopf der Partnerin? Ein Blick auf die Haut zeigt: Männerhaut tickt anders. Wir erklären die Unterschiede und zeigen, welche Routine Gesicht und Bart wirklich guttut.
Wissen auf einen Blick
- Männerhaut ist rund 15–20 % dicker, kollagenreicher und produziert etwa doppelt so viel Talg wie Frauenhaut.
- Der pH-Wert liegt niedriger, gleichzeitig ist die Barriere durchlässiger – Männerhaut ist robust, aber empfindlicher als gedacht.
- Hauttyp und Hautzustand sind zwei Paar Schuhe: Der Typ (z. B. trocken, fettig) bleibt stabil, der Zustand ändert sich durch Stress, Wetter oder Rasur.
- Eine gute Routine braucht nur drei Schritte: Reinigung, Feuchtigkeit, Schutz – morgens wie abends.
- Vorsorge lohnt sich früher als gedacht: Ab 30 ist der ideale Zeitpunkt für den Einstieg in eine Anti-Aging-Routine.
- 79 % der Männer in Deutschland nutzen bereits Hautcreme – Männerpflege ist längst keine Nische mehr.
Inhaltsverzeichnis
- Männerhaut vs. Frauenhaut: die Unterschiede
- Welchen Hauttyp haben Sie?
- Warum Männer eine eigene Pflegeroutine brauchen
- Die richtige Pflegeroutine: morgens und abends
- Pflege-Routine nach Hauttyp
- Ab wann lohnt sich Anti-Aging-Pflege?
- Rasurpflege: vor, während und nach der Rasur
- Bartpflege: geschmeidig, gepflegt, gesund
- Körperpflege für Männer nicht vergessen
- Naturkosmetik für Männer: worauf achten?
- Häufige Fragen (FAQ)
Männerhaut vs. Frauenhaut: die Unterschiede
Dicker, straffer, kollagenreicher
Männerhaut ist etwa 15–20 % dicker als Frauenhaut und enthält mehr Kollagen. Das macht sie zunächst robuster und straffer. Weil der Testosteronspiegel nur langsam sinkt, altert Männerhaut später als Frauenhaut – wenn dann aber Falten entstehen, sind sie häufig tiefer ausgeprägt.
Mehr Talg, größere Poren
Männliche Hormone (Androgene) kurbeln die Talgproduktion an: Männerhaut produziert teils doppelt so viel Talg wie Frauenhaut. Das lässt die Haut öliger und grobporiger wirken und begünstigt Unreinheiten – nicht umsonst sind auch männliche Teenager überdurchschnittlich oft von Akne betroffen. Der höhere Fettgehalt hat aber auch einen Vorteil: Männerhaut speichert Feuchtigkeit besser und trocknet nicht so schnell aus.
Niedrigerer pH-Wert, empfindlichere Barriere
Der Haut-pH-Wert liegt bei Männern durchschnittlich etwas niedriger als bei Frauen. Gleichzeitig gilt die Hautbarriere als etwas durchlässiger – Männerhaut wirkt robust, ist aber empfindlicher, als das Klischee vermuten lässt, besonders durch die tägliche Beanspruchung durch die Rasur.
Welchen Hauttyp haben Sie?
Bevor die passende Routine feststeht, lohnt sich ein Blick auf den eigenen Hauttyp. Er bleibt langfristig meist gleich – anders als der Hautzustand, der sich durch Stress, Wetter oder die Rasur kurzfristig ändern kann. Beides zusammen entscheidet, welche Pflege wirklich passt.
Normale Haut
- Überwiegend ausgeglichenes Hautgefühl mit minimalem Glanz und seltenem Spannungsgefühl.
- Gelegentliche Unreinheiten und Rötungen bei insgesamt feinem, ebenmäßigem Hautbild.
Trockene Haut
- Nach dem Reinigen fühlt sich die Haut oft trocken an und neigt manchmal zu rauen oder schuppigen Stellen.
- Erhöhte Reaktivität bei Umweltreizen wie Trockenheit, Temperaturwechseln oder heißem Wasser.
Fettige Haut
- Glänzt schnell, besonders in der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn)
- Zu Unreinheiten neigend, vergrößerte Poren.
Mischhaut
- Die T-Zone fettet schnell nach, während die Wangen eher zu Trockenheit und Spannungsgefühlen neigen.
- Braucht eine Pflege, die genau die Richtige Balance findet – genug Feuchtigkeit für die Wangen, ohne die T-Zone zu überpflegen
Gut zu wissen: Ihre Haut kann gleichzeitig fettig UND gereizt sein – Hauttyp und Hautzustand schließen sich nicht aus. Eine gute Pflege berücksichtigt deshalb immer beides.
Warum Männer eine eigene Pflegeroutine brauchen
Männerpflege ist längst kein Marketingtrend mehr: Studien zufolge nutzen inzwischen rund 79 % der Männer in Deutschland Hautcreme, 64 % eine spezielle Gesichtscreme. Der Grund liegt in der Hautphysiologie selbst – wer die Pflege der Partnerin mitbenutzt, versorgt seine Haut oft mit der falschen Textur oder dem falschen pH-Wert. Zusätzliche Belastungsfaktoren wie UV-Strahlung, Schmutz, Stress, Schlafmangel und die tägliche Rasur machen eine angepasste Routine sinnvoll.
Die richtige Pflegeroutine: morgens und abends
Morgens: reinigen, pflegen, schützen
- Reinigung: Gesicht mit einem milden, seifenfreien Reinigungsgel und lauwarmem Wasser waschen, um über Nacht gebildeten Talg zu entfernen.
- Feuchtigkeitspflege: Leichtes, nicht-komedogenes Fluid oder Gel passend zum Hauttyp auftragen.
- Sonnenschutz: Täglich verwenden – auch im Winter und bei bewölktem Himmel, da UV-Strahlung einer der Hauptauslöser für vorzeitige Hautalterung ist.
Abends: reinigen, regenerieren
- Gründliche Reinigung: Talg, Schmutz und Sonnenschutzreste des Tages restlos entfernen.
- Intensivpflege: Eine reichhaltigere Nachtpflege oder ein pflegendes Öl unterstützt die Regeneration – nachts laufen die Zellerneuerungsprozesse der Haut auf Hochtouren.
Tipp: Die Abendpflege am besten auf die noch leicht feuchte Haut auftragen – so ziehen Wirkstoffe besser ein.
Pflege-Routine nach Hauttyp
Normale Haut
Reinigung mit mildem Gel, leichte Feuchtigkeitspflege (z. B. ARYA LAYA Aloe Vera Gel), täglicher Sonnenschutz – mehr braucht es meist nicht.
Trockene Haut
Seifenfreie Reinigung, reichhaltigere Feuchtigkeitspflege mit Hyaluronsäure oder Ceramiden (z. B. ARYA LAYA Hyaluron Miracle Lift), bei Bedarf zusätzlich ein pflegendes Pflanzenöl.
Fettige und unreine Haut
Klärende Reinigung, leichte, talgregulierende Pflege (z. B. ARYA LAYA Clear Skin Pflegeserie), auf schwere, fettende Texturen verzichten.
Mischhaut
Milde Reinigung, leichte Feuchtigkeitspflege für das ganze Gesicht, bei Bedarf punktuell klärende Pflege in der T-Zone.
Ab wann lohnt sich Anti-Aging-Pflege?
Männerhaut altert später als Frauenhaut, dafür oft sichtbarer, wenn es so weit ist. Vorsorge lohnt sich deshalb früher, als viele denken.
Ab 30 geht es vor allem darum vorzubeugen: Eine verlässliche Feuchtigkeitspflege, Antioxidantien wie Vitamin C und täglicher Sonnenschutz reichen in der Regel schon völlig aus.
Pflegebedürfnis ab 40: Bei nachlassender Kollagendichte und ersten ausgeprägten Fältchen unterstützen Phyto-Wirkstoffe wie Q10, Hagebuttenkernöl und Granatapfel-Extrakt gezielt die Hautelastizität.
Pflegebedürfnis ab 50+: Regenerierende Pflanzenöle wie Argan- und Rosenöl unterstützen die Re-Konturierung sowie intensive Feuchtigkeitszufuhr, während eine spezialisierte Augenpflege Tränensäcken gezielt entgegenwirkt.
Rasurpflege: vor, während und nach der Rasur
Tipp für Eilige: Ein Reinigungsmousse mit Mizellen-Technologie lässt sich direkt unter der Dusche anwenden und spart Zeit (z. B. ARYA LAYA Kamille Reinigungsmousse).
Für eine sanfte Nassrasur pflegt Bio-Sonnenblumenöl im Rasiermousse die Haut schon während der Rasur und soll Spannungsgefühlen sowie Rasurbrand vorbeugen (z. B. Bioturm Rasiermousse MEN Nr. 126). Am schonendsten ist es, mit dem Haarwuchs statt gegen ihn zu rasieren, und die Klinge regelmäßig zu wechseln – stumpfe Klingen reizen die Haut unnötig.
Nach der Rasur ist vor der Pflege! Die Haut sollte jetzt unbedingt mit einem Feuchtigkeitsbooster verwöhnt werden. Beruhigende Inhaltsstoffe wie Aloe Vera mildern Irritationen und Reizungen (z. B. ARYA LAYA Fett-Feucht Balancer Aloe Vera). Hanf- und Jojobaöl pflegen intensiv und unterstützen die hauteigene Regeneration (z. B. Bioturm Gesichtsfluid MEN Nr. 127). Ein mit Sauerstoff angereichertes Hautwasser kann zusätzlich vitalisierend wirken – auch als Körperspray nach dem Sport (z. B. P. Jentschura® MiraVera®).
Bartpflege: geschmeidig, gepflegt, gesund
Ein Bart will gepflegt sein – sonst wird er schnell trocken, kratzig und juckt. Jojobaöl und Arganöl sind reich an ungesättigten Fettsäuren und eignen sich hervorragend für die tägliche Bartpflege (z. B. ARYA LAYA Beauty Oil Arganöl bio; Annemarie Börlind MEN SYSTEM ENERGY BOOST 2-Phasen Bart-Öl). Die hochwertigen Öle kräftigen den Bart, machen ihn geschmeidig und leichter kämmbar – und pflegen ganz nebenbei auch die Haut darunter, die unter dichtem Bartwuchs besonders zu Reizungen neigt.
Körperpflege für Männer nicht vergessen
Gesichtspflege ist wichtig, aber auch die Haut am Körper braucht regelmäßige Pflege. Ein mildes Duschgel reinigt Körper und Haare, ohne die Haut auszutrocknen (z. B. ARYA LAYA Aloe Vera Duschgel). Bei trockener Haut sorgt eine rückfettende Bodylotion mit pflanzlichen Ölen für Geschmeidigkeit (z. B. Bergland Mandelöl Körperlotion). Auch die Hände verdienen tägliche Pflege, gerade nach häufigem Händewaschen (z. B. ARYA LAYA Handcreme).
Naturkosmetik für Männer: worauf achten?
Viele herkömmliche Herrenkosmetika enthalten synthetische Duftstoffe, Parabene oder Tenside, die Allergien auslösen oder die Haut durchlässiger für Fremdstoffe machen können. Naturkosmetik setzt stattdessen auf pflanzliche Inhaltsstoffe und milde Rezepturen – viele Männer berichten nach dem Umstieg von spürbar weniger Irritationen, insbesondere bei der Rasur. Achten Sie auf anerkannte Naturkosmetik-Siegel und eine kurze, nachvollziehbare Inhaltsstoffliste.
Häufige Fragen (FAQ)
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Autor:in: Reformhaus® Beauty-Redaktion


